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Italienische Mandel-Cantuccini: knuspriges Gebäck zu Kaffee und Vin Santo

    Klassische toskanische Cantuccini mit Mandeln sind genau das richtige Gebäck für einen starken Espresso oder ein Glas süßen Dessertweins. Das Geheimnis ihrer unverwechselbaren Textur ist einfach: Der Teig wird zunächst als Laib gebacken, dann schräg aufgeschnitten und ein zweites Mal goldbraun getrocknet. So entstehen knusprige Scheiben mit intensivem Mandelaroma und feiner Zitrusnote.

    Zutaten

    • Weizenmehl — 300 g
    • Zucker — 180 g
    • Ganze Mandeln — 200 g
    • Große Eier — 2 Stück
    • Backpulver — 1 TL
    • Vanilleextrakt — 1 TL
    • Orangenschale, fein gerieben — von 1 Orange
    • Salz — 1 Prise
    • Honig (optional) — 1 EL
    • Ei zum Bestreichen (optional) — 1 Stück

    Schritt-für-Schritt-Zubereitung

    1. Die Mandeln nach Belieben bei 160 °C 7–8 Minuten im Ofen leicht anrösten und abkühlen lassen — so entfalten sie noch mehr Aroma.
    2. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen.
    3. Eier mit Vanilleextrakt und Honig verquirlen, dann die Orangenschale unterrühren.
    4. Die trockenen und feuchten Zutaten zusammengeben, Mandeln einarbeiten und rasch zu einem weichen, leicht klebrigen Teig verkneten.
    5. Den Teig in 2 Portionen teilen, zu etwa 25–30 cm langen und 4–5 cm breiten Rollen formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und nach Wunsch mit verquirltem Ei bestreichen.
    6. Bei 175 °C 20–25 Minuten backen, bis die Rollen hellgolden sind. 10 Minuten abkühlen lassen, damit sie sich festigen.
    7. Auf ein Schneidebrett legen und mit einem scharfen Messer schräg in 1–1,5 cm dicke Scheiben schneiden.
    8. Die Scheiben mit der Schnittfläche nach oben auflegen und bei 160 °C 10–12 Minuten nachtrocknen, dann wenden und weitere 8–10 Minuten backen, bis sie trocken und knusprig sind.
    9. Vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Zu Kaffee, Tee oder Dessertwein servieren.

    Nährwerte

    Portion1 Stück (ca. 30 g)
    Kalorien120 kcal
    Eiweiß3,5 g
    Fett5 g
    Kohlenhydrate16 g
    Zucker9 g
    Ballaststoffe1,5 g
    Natrium30 mg

    Servieren und Aufbewahren

    Cantuccini schmecken besonders gut zu Espresso, Cappuccino oder einem Glas süßen Weins. Vollständig ausgekühlt halten sie sich in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur 3–4 Wochen. Wenn sie wieder besonders knackig werden sollen, einfach 3–4 Minuten bei 160 °C im Ofen erwärmen.

    📹 Das Videorezept finden Sie in unserem Telegram-Kanal: @schnelle_rezepte

    Tipps und Variationen

    • Die Dicke der Scheiben bestimmt die Knusprigkeit: Dünnere Stücke trocknen schneller und werden brüchiger.
    • Den ersten Backdurchgang nicht zu lange ausdehnen: Die Rollen sollen hell bleiben, sonst bröseln die Scheiben beim Schneiden.
    • Für saubere Schnitte ein langes, scharfes Messer mit dünner Klinge verwenden und mit einer leichten Sägebewegung arbeiten.
    • Beim Aroma können Sie variieren: Orangenschale durch Zitronenschale ersetzen oder eine Prise Zimt bzw. Kardamom hinzufügen.
    • Ein Teil der Mandeln lässt sich durch Pistazien oder Haselnüsse ersetzen; Rosinen oder Cranberrys sollten 60–70 g nicht überschreiten, damit der Teig nicht zu locker wird.

    FAQ

    Kann man Mandeln durch andere Nüsse ersetzen?

    Ja, Haselnüsse, Pistazien oder Walnüsse eignen sich gut. Wichtig ist, das Gesamtgewicht der Nüsse beizubehalten. Größere Kerne sollten leicht angeröstet und bei Bedarf grob gehackt werden, damit sich die Scheiben sauber schneiden lassen.

    Warum werden Cantuccini weich und nicht knusprig?

    Meist fehlt Zeit beim zweiten Trocknen oder die Scheiben sind zu dick. Verlängern Sie die Trocknungszeit pro Seite um 2–3 Minuten und lassen Sie das Gebäck vollständig auf dem Gitter auskühlen — die Knusprigkeit kommt erst nach dem Abkühlen richtig zur Geltung.

    Kann man das Rezept ohne Orangenschale oder Vanille zubereiten?

    Ja, beides sind optionale Aromageber. Ersetzen Sie die Orangenschale durch Zitronenschale, geben Sie eine Prise Zimt oder Kardamom dazu oder verwenden Sie ganz sparsam Mandelaroma — damit der Nussgeschmack im Vordergrund bleibt.