Diese zarten Karotten-Gnocchi mit Butter und duftendem Salbei bringen Farbe und Leichtigkeit auf den Tisch. Die Karotte verleiht dem Teig eine natürliche Süße und ein warmes, sonniges Aroma, während die einfache italienische Butter-Salbei-Sauce den Geschmack elegant umhüllt, ohne ihn zu beschweren.
Zutaten
- Karotten — 500 g
- Kartoffeln — 200 g
- Weizenmehl — 180–220 g, plus etwas mehr zum Bestäuben
- Ei — 1 St.
- Parmesan, fein gerieben — 50 g
- Butter — 60 g
- Salbeiblätter — 8–10 St.
- Olivenöl — 1 EL
- Salz und schwarzer Pfeffer — nach Geschmack
- Muskatnuss — 1 Prise
Schritt-für-Schritt-Rezept
- Die Karotten in Stücke schneiden, mit Wasser bedecken und 15–18 Minuten weich kochen. Abgießen, gut abtropfen lassen und fein pürieren. Das Püree in eine trockene Pfanne geben und bei niedriger Hitze unter Rühren 3–4 Minuten abdampfen lassen, damit überschüssige Feuchtigkeit verdampft. Abkühlen lassen.
- Die Kartoffeln schälen, weich kochen, abgießen und ohne Klümpchen zu Püree zerdrücken. Etwas abkühlen lassen.
- Karotten- und Kartoffelpüree mit Ei, Parmesan, Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss vermengen. Alles zu einer homogenen Masse rühren.
- Das Mehl portionsweise zugeben und einen weichen, zarten Teig kneten. Er darf leicht kleben, sollte aber Form halten; nicht zu viel Mehl einarbeiten.
- Den Teig in 3–4 Portionen teilen, zu Rollen von etwa 1,5–2 cm Dicke formen und in 2 cm lange Stücke schneiden. Nach Belieben jedes Stück über eine Gabel oder ein Gnocchi-Brett rollen.
- Einen großen Topf mit gut gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Die Gnocchi portionsweise garen: Sobald sie an die Oberfläche steigen, noch 1 Minute ziehen lassen und mit einer Schaumkelle herausnehmen.
- Für die Sauce die Butter mit den Salbeiblättern und dem Olivenöl in einer Pfanne schmelzen und erhitzen, bis sie nussig duftet. Einige Löffel vom Kochwasser zugeben, damit sich alles leicht emulgiert.
- Die Gnocchi in die Pfanne geben, vorsichtig schwenken und 30–60 Sekunden sanft erhitzen. Sofort servieren, nach Belieben mit zusätzlichem Parmesan und Pfeffer bestreuen.
Servieren und Aufbewahren
Am besten mit extra Parmesan und einem leichten grünen Salat servieren. Reste lassen sich im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahren und in einer Pfanne mit einem kleinen Schluck Wasser und etwas Butter wieder erwärmen. Roh geformte Gnocchi können auch eingefroren werden.
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Tipps und Variationen
- Achten Sie auf die Feuchtigkeit des Pürees: gut eingekochtes Karottenpüree braucht weniger Mehl und sorgt für besonders zarte Gnocchi.
- Wenn der Teig klebt, die Arbeitsfläche leicht bemehlen und nicht zu viel zusätzliches Mehl einarbeiten — so bleiben die Gnocchi luftig.
- Glutenfreie Variante: Reismehl mit 1 EL Speisestärke verwenden.
- Für die Sauce eignen sich Butter mit Salbei, eine leichte Tomatensauce oder Sahne mit Knoblauch und Thymian.
- Zum Einfrieren die rohen Gnocchi auf einem Blech vorfrieren, dann in einen Beutel umfüllen; aus dem Gefrierfach 1–2 Minuten länger garen.
Nährwerte pro Portion
| Kalorien | 380 kcal |
|---|---|
| Eiweiß | 11 g |
| Fett | 16 g |
| Kohlenhydrate | 48 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
| Zucker | 7 g |
| Natrium | 650 mg |
FAQ
Kann man das Rezept ohne Ei zubereiten?
Ja, geben Sie 2 EL Ricotta oder 1 EL Speisestärke als Bindung dazu; eventuell wird etwas mehr Mehl benötigt.
Wie friert man Karotten-Gnocchi ein?
Die roh geformten Stücke auf einem Blech vorfrieren, bis sie fest sind, dann in einen Beutel umfüllen. Ohne Auftauen garen und nach dem Aufsteigen 1–2 Minuten länger kochen.
Wodurch lässt sich Salbei in der Sauce ersetzen?
Thymian, Rosmarin oder eine italienische Kräutermischung passen gut; nach Wunsch sorgt eine angedrückte Knoblauchzehe zusätzlich für Aroma.