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Hausgemachte Dattel-Walnuss-Pralinen in Zartbitterschokolade

    Diese Pralinen schmecken ganz natürlich süß: Reife Datteln bringen eine karamellige Tiefe mit, Walnüsse sorgen für ein rundes Nussaroma und eine angenehm kernige Textur. In der Zartbitterschokolade wirken sie wie aus einer Confiserie, sind aber ganz unkompliziert ohne Backen gemacht – ideal zum Nachmittagskaffee oder als feiner Snack.

    Zutaten

    • Weiche entsteinte Datteln — 300 g
    • Walnüsse — 150 g
    • Zartbitterschokolade (70 % oder mehr) — 120 g
    • Kokosöl — 1 EL (optional, für eine glattere Glasur)
    • Vanilleextrakt — 1/2 TL (optional)
    • Meersalz — 1 Prise (optional)

    Schritt-für-Schritt-Rezept

    1. Sind die Datteln eher trocken, 10 Minuten in warmem Wasser einweichen und anschließend gut abtropfen lassen. Weiche Datteln können Sie direkt verwenden.
    2. Die Walnüsse in einem Mixer oder Food Processor fein hacken, sodass eine krümelige Masse entsteht.
    3. Datteln, Vanille und eine Prise Salz zu den Nüssen geben. Alles zu einer formbaren, homogenen Masse mixen, die gut zusammenhält.
    4. Aus der Masse 16–18 Kugeln von etwa 2–3 cm Durchmesser formen. Auf Backpapier setzen und 15 Minuten ins Gefrierfach geben, damit sie fest werden.
    5. Die Schokolade im Wasserbad oder in kurzen Intervallen in der Mikrowelle schmelzen und dabei umrühren. Das Kokosöl einrühren, bis die Glasur glatt ist.
    6. Die gekühlten Kugeln in die geschmolzene Schokolade tauchen, überschüssige Schokolade abtropfen lassen und auf Backpapier legen. Nach Wunsch mit Nussbröseln oder etwas Meersalz bestreuen.
    7. Im Kühlschrank 15–20 Minuten fest werden lassen. Danach sofort servieren oder luftdicht aufbewahren.

    Servieren und Aufbewahren

    Am besten schmecken die Pralinen gut gekühlt. Sie passen wunderbar zu Espresso, Kräutertee oder einem Glas Milch bzw. Pflanzendrink. Im Kühlschrank halten sie sich bis zu 2 Wochen, im Gefrierfach bis zu 2 Monate. Aus dem Gefrierfach vor dem Servieren 5–10 Minuten antauen lassen.

    Nährwertangaben

    Portion Kalorien Eiweiß Fett Kohlenhydrate Ballaststoffe Zucker
    1 Praline (von 16) 160 kcal 2 g 10 g 18 g 3 g 15 g

    Die Angaben sind Richtwerte und hängen von den verwendeten Zutaten ab.

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    Tipps und Variationen

    • Nussalternativen: Mandeln, Haselnüsse, Cashews oder eine Mischung eignen sich ebenfalls. Für mehr Aroma die Nüsse kurz in einer trockenen Pfanne anrösten.
    • Zitrusnote: 1 TL fein abgeriebene Orangenschale unter die Dattelmasse mischen.
    • Ohne Glasur: Die Kugeln in Kakaopulver, Kokosraspeln, Sesam oder gehackten Nüssen wälzen.
    • Weichere Konsistenz: 1 EL Erdnuss- oder Mandelmus einarbeiten; bei Bedarf 1–2 weitere Datteln hinzufügen, damit die Masse besser bindet.
    • Süße nach Geschmack: Für eine weniger süße Variante 85-%-Schokolade verwenden oder Milchschokolade bzw. zuckerfreie Schokolade nach Belieben wählen.

    Häufige Fragen

    Kann ich die Walnüsse ersetzen?
    Ja, Mandeln, Haselnüsse oder Cashews sind ebenfalls gut geeignet. Geschmack und Textur verändern sich leicht, die Pralinen gelingen aber weiterhin problemlos.

    Die Datteln sind trocken und fest – was tun?
    10–15 Minuten in warmem Wasser einweichen, dann abgießen und vor dem Mixen gründlich trocken tupfen.

    Kann ich die Pralinen ohne Mixer zubereiten?
    Ja. Die Nüsse fein hacken, die Datteln mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerdrücken und die Masse anschließend mit den Händen gründlich verkneten.

    Muss Kokosöl hinein?
    Nein. Es macht die Glasur etwas geschmeidiger, aber die Schokolade kann auch pur geschmolzen werden. Alternativ 1 TL neutrales Pflanzenöl verwenden.

    Wie lange sind die Pralinen haltbar?
    Im Kühlschrank in einem luftdicht verschlossenen Behälter bis zu 2 Wochen, im Gefrierfach bis zu 2 Monate. Vor Wärme schützen, damit die Schokolade nicht schmilzt.