Zartes, seidiges Crème brûlée mit Vanilleduft und saftig karamellisierten Äpfeln – ein Dessert, das schon beim ersten Löffel überzeugt. Unten liegen weich geschmorte Apfelstücke mit feiner Säure, darüber bricht eine goldene, knusprige Karamellkruste. Ideal für eine gemütliche Teestunde oder einen eleganten Auftritt bei Gästen.
Zutaten
- Sahne 33 % — 400 ml
- Milch 3,2 % — 200 ml
- Eigelb — 6 Stück
- Zucker — 120 g
- Vanilleextrakt — 1 TL (oder das Mark von 1 Vanilleschote)
- Säuerlich-süße Äpfel — 2 Stück (ca. 300 g)
- Butter — 20 g
- Zucker — 30 g (für die Äpfel)
- Zitronensaft — 1 TL
- Brauner Zucker — 60 g (für die Karamellkruste)
- Salz — 1 Prise
Schritt-für-Schritt-Rezept
- Heizen Sie den Backofen auf 150 °C vor. Stellen Sie 6 ofenfeste Förmchen (Ramekins) mit einem Fassungsvermögen von 120–150 ml bereit und ein tiefes Backblech für das Wasserbad.
- Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne die Butter schmelzen, 30 g Zucker und die Äpfel hinzufügen. 5–7 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren, bis sie weich sind und leicht karamellisieren; am Ende den Zitronensaft einrühren. Abkühlen lassen und die Äpfel auf die Förmchen verteilen.
- In einem kleinen Topf Sahne und Milch mit der Vanille verrühren. Bei mittlerer Hitze erwärmen, bis sich am Rand die ersten Bläschen zeigen (nicht kochen lassen), dann vom Herd nehmen.
- In einer Schüssel Eigelb, 120 g Zucker und eine Prise Salz mit dem Schneebesen verrühren, bis sich der Zucker gelöst hat (nicht schaumig schlagen). Die heiße Sahnemischung nach und nach in dünnem Strahl unter ständigem Rühren zugießen.
- Die Creme durch ein Sieb passieren, damit sie besonders glatt wird. Vorsichtig auf die Förmchen über die Äpfel verteilen.
- Die Förmchen in das Backblech setzen und heißes Wasser bis zur halben Höhe der Förmchen angießen. 30–40 Minuten backen, bis die Mitte beim leichten Rütteln noch ganz leicht wackelt.
- Bei Raumtemperatur abkühlen lassen, dann mindestens 2 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen, bis die Creme vollständig fest ist.
- Vor dem Servieren die Oberfläche jedes Crème brûlée mit braunem Zucker bestreuen (etwa 1 TL pro Förmchen) und mit einem Küchenbrenner goldbraun karamellisieren. Alternativ 1–2 Minuten unter den Grill stellen, dabei die Förmchen 10–15 cm von der Hitzequelle entfernt halten. Die Kruste 1–2 Minuten fest werden lassen und servieren.
Nährwerte pro Portion
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Kalorien | 380 kcal |
| Eiweiß | 5 g |
| Fett | 25 g |
| Kohlenhydrate | 32 g |
| Zucker | 28 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
| Natrium | 60 mg |
Serviervorschläge
Servieren Sie das Crème brûlée gut gekühlt, mit feinen frischen Apfelscheiben, einer Prise Zimt oder einer Kugel Vanilleeis. Dazu passen schwarzer Kaffee, Oolong-Tee oder ein trockener Sekt hervorragend.
Aufbewahrung
Die vorbereitete Creme ohne Karamellkruste lässt sich im Kühlschrank bis zu 48 Stunden aufbewahren, gut abgedeckt. Den Zucker erst direkt vor dem Servieren karamellisieren, damit die Kruste knusprig bleibt.
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Tipps und Variationen
- Ohne Brenner: Verwenden Sie die Grillfunktion des Backofens und achten Sie darauf, dass die Kruste nicht verbrennt.
- Weniger reichhaltig: Ersetzen Sie 100–150 ml der Sahne durch Milch — die Textur wird etwas leichter.
- Zusätzliche Aromen: Geben Sie zu den Äpfeln eine Prise Zimt oder Kardamom für eine würzige Note.
- Perfekte Textur: Die Sahne nicht überhitzen und nicht kochen lassen — so gerinnen die Eigelbe nicht.
- Besonders cremig: Das Passieren durch ein Sieb ist der Schlüssel zur samtigen Konsistenz.
Häufige Fragen
- Woran erkenne ich, dass das Crème brûlée fertig ist? Die Ränder sind fest, die Mitte wackelt bei leichtem Rütteln noch sanft. Beim Abkühlen festigt es sich weiter.
- Kann ich auf einen Küchenbrenner verzichten? Ja. Mit Zucker bestreuen und 1–2 Minuten unter den heißen Grill stellen, dabei gut beobachten.
- Womit kann ich braunen Zucker für die Kruste ersetzen? Weißer Zucker oder Rohrohrzucker funktionieren ebenfalls; brauner Zucker sorgt jedoch für ein tieferes Karamellaroma.
- Kann ich statt Sahne nur Milch verwenden? Ja, aber die Textur wird weniger cremig und leichter. Optimal ist es, zumindest 200–300 ml Sahne beizubehalten.