Die ungewöhnliche Verbindung von Schweinefleisch und Bananen in einer würzigen Kokos-Sauce ergibt ein wunderbar ausgewogenes Gericht: zartes Fleisch, die sanfte Süße der Früchte und wärmende Gewürze. Ein sättigendes Abendessen für alle, die kulinarische Entdeckungen mögen und in einer Stunde etwas Charaktervolles auf den Tisch bringen wollen.
Zutaten
- Schweineschulter — 700 g
- Reife, aber feste Bananen — 2 Stück
- 1 große Zwiebel
- Knoblauch — 3 Zehen
- Frische Chilischote, nach Belieben — 1/2 Stück
- Pflanzenöl — 2 EL
- Currypulver — 1,5 TL
- Süßes Paprikapulver — 1 TL
- Gemahlener Koriander — 1/2 TL
- Kokosmilch — 300 ml
- Hühnerbrühe oder Wasser — 150 ml
- Sojasauce — 1 EL
- Limettensaft — 1 EL
- Salz — 1 TL
- Schwarzer Pfeffer, gemahlen — 1/4 TL
- Frischer Koriander zum Servieren — 10 g
Schritt-für-Schritt-Rezept
- Das Schweinefleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden und gründlich mit Küchenpapier trocken tupfen.
- Die Bananen schälen und in 1 bis 1,5 cm dicke Halbmonde schneiden. Die Zwiebel in feine Halbringe schneiden, den Knoblauch fein hacken und die Chili in dünne Ringe schneiden.
- Das Öl in einem breiten Schmortopf oder einer tiefen Pfanne bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Schweinefleisch portionsweise 6–8 Minuten kräftig anbraten, bis es goldbraun ist, dann auf einen Teller geben.
- Im selben Topf die Zwiebel 3–4 Minuten weich dünsten. Knoblauch und Chili dazugeben und weitere 30 Sekunden anbraten, bis sich das Aroma entfaltet.
- Currypulver, Paprikapulver und Koriander hinzufügen und die Gewürze unter Rühren 30 Sekunden kurz mitrösten.
- Das Schweinefleisch zurück in den Topf geben, Kokosmilch und Brühe angießen und die Sojasauce hinzufügen. Alles einmal leicht aufkochen lassen.
- Die Hitze reduzieren und zugedeckt 35–40 Minuten sanft schmoren, bis das Fleisch zart ist.
- Die Bananen hinzufügen und ohne Deckel 5–7 Minuten garen, damit sie weich werden, aber nicht zerfallen.
- Den Limettensaft einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vom Herd nehmen und 5 Minuten ziehen lassen.
- Mit Reis oder Quinoa servieren und mit gehacktem Koriander bestreuen.
Nährwerte pro Portion
| Kalorien | 610 kcal |
| Eiweiß | 35 g |
| Fett | 36 g |
| Kohlenhydrate | 36 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
| Zucker | 14 g |
| Natrium | 900 mg |
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Tipps und Variationen
- Wählen Sie feste, nicht überreife Bananen: So behalten sie Form und Textur.
- Anstelle von Kokosmilch eignen sich auch 20–22 % Sahne (250 ml) plus 50 ml Wasser — das Aroma wird cremiger und weniger tropisch.
- Die Schärfe steuern Sie über die Menge an Chili und Paprika; für mehr Feuer noch eine Prise Chiliflocken hinzufügen.
- Wenn Sie eine sämigere Sauce mögen, diese am Ende 3–5 Minuten ohne Deckel einkochen lassen oder 1 TL Speisestärke, in 1 EL kaltem Wasser glatt gerührt, einarbeiten.
- Beilagen: Jasminreis, Basmatireis, Quinoa oder Couscous bringen die Sauce besonders schön zur Geltung.
Häufige Fragen
Kann man die Bananen durch etwas weniger Süßes ersetzen?
Ja, verwenden Sie grüne Bananen oder Plantains — sie sind fester und weniger süß. Auch Birne oder leicht unreife Ananas passen, wenn Sie eine fruchtige, leicht säuerliche Note möchten.
Wodurch lässt sich Kokosmilch ersetzen, wenn keine da ist?
Mischen Sie 20–22 % Sahne mit Wasser, etwa 250 ml Sahne und 50 ml Wasser, oder verwenden Sie eine Mischung aus Naturjoghurt und Brühe im Verhältnis 1:1. Diese erst am Ende einrühren, damit sie nicht gerinnt.
Wie wird das Gericht weniger süß und würziger?
Nehmen Sie weniger reife Bananen, erhöhen Sie den Limettensaft auf 1,5–2 EL und geben Sie eine Prise Kreuzkümmel sowie etwas scharfe Chili dazu. Auch Sojasauce betont den Umami-Geschmack und bringt die Süße besser ins Gleichgewicht.