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Zartes Rindfleisch, das im Mund schmilzt, in aromatischer Sauce

    Dieses langsam geschmorte Rindfleisch wird herrlich butterzart und wunderbar saftig: Die Fleischstücke zerfallen fast auf der Zunge, während eine kräftige, sämige Sauce mit feinen Wein- und Tomatennoten jedes Alltagsessen in ein kleines Fest verwandelt. Servieren Sie dazu Kartoffelpüree, Pasta, Polenta oder locker gekochten Reis – ganz ohne großen Aufwand, aber mit Restaurantgefühl.

    Zutaten

    • Rindfleisch (Schulter oder Nacken) — 1,2 kg
    • Zwiebeln — 2 Stk.
    • Karotten — 2 Stk.
    • Knoblauch — 4 Zehen
    • Tomatenmark — 1 EL
    • Trockener Rotwein (nach Belieben) — 150 ml
    • Rinderbrühe — 600 ml
    • Mehl — 1 EL
    • Butter — 30 g
    • Pflanzenöl — 2 EL
    • Getrockneter Thymian — 1 TL
    • Lorbeerblätter — 2 Stk.
    • Gemahlener schwarzer Pfeffer — 0,5 TL
    • Zucker — eine Prise
    • Salz — nach Geschmack

    Zubereitung

    1. Alle Zutaten vorbereiten: Das Rindfleisch in große Würfel von 3–4 cm schneiden, die Zwiebeln in Halbringe, die Karotten in dicke Scheiben, den Knoblauch fein hacken.
    2. Einen schweren Topf oder Schmortopf bei mittlerer bis starker Hitze erhitzen. Das Pflanzenöl hineingeben und das Rindfleisch portionsweise von allen Seiten kräftig anbraten, bis es schön gebräunt ist. Danach das Fleisch auf einen Teller legen.
    3. In denselben Topf die Butter geben, Zwiebeln und Karotten hinzufügen. 5–7 Minuten anschwitzen, bis das Gemüse weich wird. Dann den Knoblauch dazugeben und weitere 30 Sekunden mit erhitzen.
    4. Mehl und Tomatenmark einrühren und 1 Minute mitrösten – so bekommt die Sauce mehr Tiefe und eine angenehme Bindung.
    5. Den Rotwein angießen (falls verwendet), umrühren und die braunen Röstaromen vom Topfboden lösen. Etwa um die Hälfte einkochen lassen.
    6. Das Fleisch zurück in den Topf geben, heiße Brühe angießen, Thymian, Lorbeerblätter, Pfeffer und eine Prise Zucker hinzufügen. Alles leicht aufkochen lassen.
    7. Die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren, den Deckel auflegen und 2–2,5 Stunden sanft schmoren lassen, bis das Fleisch sehr weich ist. Alternativ im Ofen bei 160°C – ebenfalls 2 Stunden mit Deckel.
    8. Den Deckel abnehmen und die Sauce 10–15 Minuten einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Abschmecken und Salz anpassen.
    9. Das Gericht 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen. Mit Kartoffelpüree, Pasta oder Polenta servieren und großzügig mit Sauce nappieren.

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    Tipps und Variationen

    • Fleischwahl: Am besten eignen sich Schulter, Nacken oder Bruststück – das Bindegewebe verwandelt sich beim langen Schmoren in Gelatine und sorgt für die zart schmelzende Textur.
    • Ohne Wein: Ersetzen Sie den Wein durch weitere 150 ml Brühe und geben Sie am Ende 1 TL Balsamicoessig dazu, um die Aromen auszubalancieren.
    • Beilagen: cremiges Kartoffelpüree, Polenta, Tagliatelle, Bulgur oder Basmatireis.
    • Aromen: Statt Thymian passen Rosmarin oder Kräuter der Provence; etwas geräuchertes Paprikapulver verleiht zusätzliche Tiefe.
    • Binden der Sauce: Ist die Sauce zu dünn, noch 5–10 Minuten länger einkochen oder 1 TL Speisestärke, in 2 EL kaltem Wasser gelöst, einrühren.
    • Anbraten: Den Topfboden nicht überladen – lieber in Portionen braten, sonst zieht das Fleisch Saft und bildet keine schöne Kruste.

    Nährwerte

    Portion Kalorien Eiweiß Fett Kohlenhydrate Ballaststoffe Zucker Natrium
    1/6 420 kcal 36 g 24 g 12 g 2 g 5 g 820 mg

    Servieren und Aufbewahren

    • Heiß servieren und mit frischen Kräutern wie Petersilie oder Thymian bestreuen.
    • Im Kühlschrank hält sich das Gericht bis zu 3 Tage; am nächsten Tag schmeckt es oft noch intensiver.
    • Einfrieren: bis zu 3 Monate in einem luftdichten Behälter. Im Kühlschrank auftauen und bei niedriger Hitze mit 2–3 EL Wasser oder Brühe erwärmen.

    Häufige Fragen

    • Welches Stück Rindfleisch eignet sich am besten? Schulter, Nacken, Bruststück oder Flanke – sie enthalten mehr Bindegewebe, das beim langen Schmoren zu Gelatine wird und das Fleisch besonders zart macht.
    • Kann ich das Gericht ohne Wein kochen? Ja. Ersetzen Sie den Wein durch Brühe und geben Sie am Ende etwas Säure dazu, zum Beispiel Balsamico- oder Apfelessig, 1 TL.
    • Ist das Gericht im Slow Cooker möglich? Ja: Programm „Schmoren“ für 3–3,5 Stunden. Fleisch und Gemüse vorher im Bratmodus anrösten, dann zugedeckt garen.
    • Woran erkenne ich, dass das Fleisch gar ist? Die Stücke lassen sich leicht mit der Gabel durchstechen und fallen fast auseinander, die Sauce ist dick und glänzend.
    • Wie binde ich die Sauce ohne Mehl? Einfach länger einkochen oder 1 TL Speisestärke verwenden, in kaltem Wasser gelöst.