Zitronenschnitten »Urmaschiza« verbinden einen mürben, buttrigen Boden mit einer leichten Zitronen-Grießcreme und einer glatten Zitrusglasur. Zart, duftend und herrlich hausgemacht passen sie ebenso gut zum Nachmittagskaffee wie auf die festliche Tafel.
Zutaten
- Mürbeteigboden:
- Weizenmehl — 280 g
- Kalte Butter — 150 g
- Zucker — 80 g
- Ei — 1 Stk.
- Backpulver — 1 TL
- Salz — 1 Prise
- Zitronenabrieb — 1 TL
- Zitronen-Grießcreme:
- Milch — 500 ml
- Grieß — 60 g
- Zucker — 120 g
- Weiche Butter — 120 g
- Zitronensaft — 50 ml
- Zitronenabrieb — 1 TL
- Vanilleextrakt — 1 TL
- Salz — 1 Prise
- Zitronensirup zum Tränken:
- Wasser — 80 ml
- Zucker — 60 g
- Zitronensaft — 30 ml
- Glasur und Dekor:
- Puderzucker — 180 g
- Zitronensaft — 2–3 EL
- Kurkuma — 1 Prise (für einen warmen Farbton, nach Wunsch)
- Kokosraspel — 20 g
Schritt-für-Schritt-Rezept
- Eine Form von 20×30 cm vorbereiten, mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
- Für den Mürbeteig Mehl, Backpulver, Salz und Zitronenabrieb mischen. Die kalte Butter einarbeiten, bis feine Streusel entstehen. Zucker und Ei zugeben und rasch zu einem weichen Teig verkneten.
- Den Teig gleichmäßig auf dem Boden der Form verteilen, mit einer Gabel einstechen und 15–18 Minuten hellgolden backen. Auskühlen lassen.
- Für den Sirup Wasser mit Zucker erhitzen, bis sich der Zucker gelöst hat. Vom Herd nehmen, Zitronensaft einrühren und abkühlen lassen.
- Für die Creme die Milch mit einer Prise Salz aufkochen. Den Grieß unter ständigem Rühren einrieseln lassen und 3–4 Minuten köcheln, bis die Masse dick wird. Zucker einrühren und auf handwarme Temperatur abkühlen lassen.
- Die weiche Butter luftig aufschlagen. Die abgekühlte Grießbasis portionsweise unterschlagen, dann Zitronensaft, Zitronenabrieb und Vanille zugeben. So lange aufschlagen, bis eine glatte Creme entsteht.
- Die Schnitten zusammensetzen: Den Boden gleichmäßig mit dem Zitronensirup tränken, die Creme daraufgeben und glatt streichen. 45–60 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.
- Für die Glasur Puderzucker mit Zitronensaft zu einer dickflüssigen, cremigen Masse verrühren. Für einen warmen Farbton eine Prise Kurkuma zugeben.
- Die Creme mit der Glasur überziehen, mit Kokosraspeln bestreuen. Nochmals 30 Minuten kühlen und dann in Quadrate schneiden.
- Gut gekühlt servieren. Im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage aufbewahren.
Servieren und Aufbewahren
Am besten schmecken die Schnitten leicht gekühlt: So kommt die seidige Creme besonders schön zur Geltung, ebenso die klare Zitrusnote. Für saubere Kanten das Messer vor jedem Schnitt in heißes Wasser tauchen und gründlich abtrocknen.
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Tipps und Varianten
- Ersetzen Sie einen Teil des Zuckers in der Creme durch Honig für eine weichere Süße.
- Ein paar Tropfen Orangensaft in der Glasur geben dem Dessert ein komplexeres Zitrusaroma.
- Keine Kurkuma im Haus? Dann verwenden Sie eine Prise in heißem Wasser gelösten Safran oder lassen Sie die Glasur einfach weiß.
- Für eine laktosefreie Variante Pflanzenmilch und laktosefreie Butter verwenden und die Konsistenz der Creme im Blick behalten.
Nährwerte pro Portion
| Kalorien | 320 kcal |
| Eiweiß | 4 g |
| Fett | 15 g |
| Kohlenhydrate | 42 g |
| Zucker | 26 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
| Natrium | 90 mg |
FAQ
Kann man den Grieß in der Creme ersetzen?
Ja, verwenden Sie fein gemahlenen Maisgrieß oder eine Puddingcreme auf Stärkebasis. Passen Sie die Flüssigkeitsmenge an, damit die Creme dick, aber zart bleibt.
Womit kann man den Boden tränken, wenn keine Zitronen da sind?
Ein Sirup aus Wasser, Zucker und Limette oder Orange passt gut. Für mehr Frische können Sie eine kleine Prise Zitronensäure ergänzen.
Wie wird die Glasur besonders glänzend?
Puderzucker unbedingt sieben, den Saft tropfenweise einarbeiten und so lange rühren, bis die Masse ganz glatt ist. Auf gut gekühlte Creme auftragen, dann wird die Oberfläche gleichmäßiger.