Sushi-Burger ohne Braten ist die moderne Antwort auf klassische Rollen: kompakte Reis-“Brötchen”, saftiger Lachs, cremiger Frischkäse, Avocado und knackige Gurke, eingerollt in aromatisches Nori. Schnell gemacht, ganz ohne Frittieröl und Pfanne – und auf dem Teller genauso schön wie sättigend.
Zutaten
- Sushireis — 200 g
- Wasser — 250 ml
- Reisessig — 2 EL
- Zucker — 1 EL
- Salz — 0,5 TL
- Nori — 2 Blätter
- Leicht gesalzener Lachs — 150 g
- Avocado — 1 St.
- Gurke — 1 St.
- Frischkäse — 60 g
- Mayonnaise — 1,5 EL
- Sriracha — 1 TL
- Sojasauce — 2 EL (zum Servieren)
- Sesam — 1 EL
- Frühlingszwiebel — 2 EL
Zubereitung
- Den Reis 5–7 Mal waschen, bis das Wasser fast klar bleibt.
- Den Reis in einen Topf geben, Wasser zugießen, aufkochen lassen, die Hitze auf kleinste Stufe reduzieren, abdecken und 15 Minuten garen.
- Vom Herd nehmen und den Reis noch 10 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
- Reisessig, Zucker und Salz verrühren, bis sich alles gelöst hat; vorsichtig unter den Reis heben und lauwarm abkühlen lassen.
- Den Lachs in feine Scheiben schneiden; Avocado und Gurke in Scheiben oder Stifte schneiden; die Frühlingszwiebel fein hacken.
- Mayonnaise mit Sriracha verrühren — so entsteht eine würzige Sauce.
- Die Hände mit Wasser anfeuchten und 4 feste, runde Reiskuchen in gleicher Größe formen; mit Sesam bestreuen und leicht andrücken.
- Aus dem Nori Quadrate in Burgergröße schneiden. Auf das Nori eine Schicht Reis geben, dann Frischkäse, Lachs, Gurke und Avocado sowie etwas Sauce; mit einer zweiten Reisschicht abschließen.
- Die Nori-Ränder zur Mitte hin einschlagen, leicht andrücken und 5 Minuten ruhen lassen. Halbieren und mit Sojasauce sowie Frühlingszwiebel servieren.
Nährwerte
| Nährwert | Pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ≈ 814 kcal |
| Eiweiß | ≈ 26 g |
| Fett | ≈ 37 g |
| Kohlenhydrate | ≈ 90 g |
| Ballaststoffe | ≈ 3,5 g |
| Zucker | ≈ 6 g |
| Natrium | ≈ 1650 mg |
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Tipps und Variationen
- Den Reis lauwarm halten: Ist er zu heiß, zerfällt er; ist er zu kalt, lässt er sich schlechter formen.
- Hände und Teigschaber mit Wasser anfeuchten, damit der Reis nicht klebt; dabei nicht zu nass arbeiten.
- Für die Form eignen sich runde Ringe oder passende Deckel, die mit Frischhaltefolie ausgelegt sind.
- Mögliche Füllungen: Thunfisch, Garnelen, Räucherlachs, Krabben, Tamagoyaki, geräucherter Tofu.
- Die Schärfe der Sauce je nach Geschmack mit mehr oder weniger Sriracha anpassen; alternativ mit Wasabi-Mayo oder Unagi-Sauce arbeiten.
- Glutenfrei: Tamari statt herkömmlicher Sojasauce verwenden.
- Vegetarische Variante: Avocado, Gurke, Tofu, Mango und Kimchi-Gurke.
Aufbewahrung
Am besten direkt vor dem Servieren zusammensetzen. Separat gekochter Reis hält sich abgedeckt bis zu 24 Stunden im Kühlschrank. Der fertige Sushi-Burger bleibt 2–4 Stunden im Kühlschrank formstabil, aber das Nori verliert dabei seinen Crunch — daher möglichst frisch servieren.
Häufig gestellte Fragen
- Kann man den Lachs ersetzen? Ja, geeignet sind Thunfisch, Garnelen, Surimi, Omelett oder marinierter Tofu.
- Wodurch ersetzt man Reisessig? Mit Apfelessig mit 6 % Säure und einer Prise Zucker oder mit fertigem Sushi-Seasoning.
- Wie verhindert man, dass der Burger auseinanderfällt? Den Reis lauwarm abkühlen lassen, die Reisscheiben gut verdichten, mit feuchten Händen arbeiten und die Füllung nicht zu hoch schichten.
- Kann man ihn vorbereiten? Den Reis ja; den Burger erst 10–15 Minuten vor dem Servieren zusammensetzen.
- Wie wird er schärfer oder milder? Die Menge an Sriracha in der Sauce nach Geschmack erhöhen oder reduzieren.