Saftiges Steak mit goldbrauner Kruste, umhüllt von einer samtigen Sahne-Knoblauch-Sauce mit Parmesan, trifft auf zarte Fettuccine. Genau das richtige Abendessen für einen besonderen Moment zu Hause – unkompliziert, aber mit elegantem Restaurant-Flair.
Zutaten
- 2 Ribeye-Steaks à 250 g
- 300 g Fettuccine
- 30 g Butter
- 1 EL Olivenöl
- 4 Knoblauchzehen
- 250 ml Sahne (33 %)
- 120 ml Rinderbrühe
- 50 g Parmesan, gerieben
- 1 TL Dijon-Senf
- 1 TL Zitronensaft (nach Belieben)
- 2 EL gehackte Petersilie
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- 1 Prise Chiliflocken (nach Belieben)
Schritt-für-Schritt-Rezept
- Die Steaks 20 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen, trocken tupfen und großzügig mit Salz und Pfeffer würzen.
- Die Pasta in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen. 100 ml Nudelwasser aufheben, den Rest abgießen.
- Eine Pfanne mit dem Olivenöl bei hoher Hitze erhitzen. Die Steaks je nach gewünschtem Gargrad 2–3 Minuten pro Seite braten. Butter zugeben, das Fleisch damit begießen, dann auf einen Teller legen und 5 Minuten ruhen lassen.
- In derselben Pfanne die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren, den fein gehackten Knoblauch zugeben und 20–30 Sekunden anschwitzen, bis er duftet.
- Rinderbrühe angießen und auf etwa die Hälfte einkochen lassen. Sahne, Dijon-Senf und eine Prise Chiliflocken einrühren und 2–3 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Sauce leicht andickt.
- Den geriebenen Parmesan einarbeiten, bis er vollständig geschmolzen ist. Falls nötig, die Konsistenz mit etwas Nudelwasser anpassen. Zum Schluss den Zitronensaft für mehr Balance unterrühren.
- Die Pasta in die Pfanne geben und gut mit der Sauce vermengen. Die Petersilie unterheben.
- Die Steaks quer zur Faser in Scheiben schneiden, auf der Pasta anrichten und mit der Sauce aus der Pfanne beträufeln.
- Sofort servieren, mit frisch gemahlenem Pfeffer und nach Belieben etwas zusätzlichem Parmesan.
Nährwerte pro Portion
| Kalorien | 720 kcal |
|---|---|
| Eiweiß | 38 g |
| Fett | 36 g |
| Kohlenhydrate | 60 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
| Zucker | 4 g |
| Natrium | 980 mg |
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Tipps und Variationen
- Steakzuschnitt: Ribeye, Striploin oder Filet eignen sich hervorragend. Für eine preisgünstigere Variante passt auch gut marmorierte Schulter; dann die Bratzeit etwas verlängern.
- Gargrad: Am besten mit einem Kerntemperaturmesser arbeiten — rare 50–52 °C, medium rare 55–57 °C, medium 60–63 °C.
- Sahne: 33 % sorgt für die luxuriöseste, samtigste Textur. Bei 20 % Sahne die Sauce etwas länger einkochen lassen.
- Ohne Brühe: Einen Teil durch Nudelwasser ersetzen und für mehr Tiefe eine kleine Prise Sojasauce ergänzen.
- Pasta: Fettuccine lassen sich durch Tagliatelle oder Spaghetti ersetzen. Auch röhrenförmige Sorten wie Rigatoni nehmen die Sauce wunderbar auf.
Dazu passt
- Ein knackiger grüner Salat mit leichtem Vinaigrette-Dressing.
- Ofengemüse: Spargel, Brokkoli oder kleine Cherrytomaten für frische Akzente.
- Ein Glas trockener Rotwein — etwa Cabernet Sauvignon oder Sangiovese.
Aufbewahren und Aufwärmen
- Reste in einem luftdichten Behälter bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
- Zum Aufwärmen bei niedriger Hitze in einer Pfanne etwas Wasser oder Sahne zugeben, damit die Sauce wieder cremig wird.
- Das Steak am besten separat erwärmen, damit es nicht übergart, und erst zum Schluss hinzufügen.
FAQ
Kann ich Sahne durch Milch ersetzen?
Ja, allerdings wird die Sauce weniger cremig und weniger vollmundig. Dann etwas länger einkochen lassen und etwas mehr Parmesan einrühren, um die Konsistenz zu stärken.
Wie kann ich das Gericht kalorienärmer machen?
Verwenden Sie Pasta aus Hartweizen oder Vollkorn, nehmen Sie Sahne mit 20 % Fett und reduzieren Sie die Buttermenge. Den Parmesan würde ich beibehalten — er liefert das intensive Aroma.
Welche Pfanne eignet sich am besten für Steak?
Eine schwere Gusseisen- oder Stahlpfanne ist ideal. Sie speichert die Hitze hervorragend und sorgt für eine gleichmäßige, schöne Kruste.