Ein leichtes, frisches und proteinreiches Dessert mit leuchtendem Himbeergeschmack und einer luftigen Joghurt-Proteincreme. Die eingeweichten Reispapierblätter ersetzen den Biskuit, deshalb gelingt das Ganze ganz ohne Backen. Eine Glasur aus weißer Schokolade und knusprig gefriergetrockneten Himbeeren verleiht dem Dessert den letzten, festlichen Schliff.
Zutaten
- Runde Reispapierblätter — 4 Stk.
- Milch — 50 ml
- Vanillesirup — 1 TL
- Frische oder gefrorene Himbeeren — 150 g
- Zitronensaft — 1 TL
- Griechischer Joghurt — 200 g
- Vanille-Protein — 20 g
- Honig — 1–2 TL (nach Geschmack)
- Leichter Frischkäse — 30 g (optional)
- Weiße Schokolade — zum Überziehen
- Kokosöl — zum Überziehen
- Gefriergetrocknete Himbeeren — zum Bestreuen
Schritt-für-Schritt-Rezept
- Himbeersauce zubereiten: Himbeeren und Zitronensaft in einem kleinen Topf vermengen und 5–7 Minuten bei mittlerer Hitze leicht einkochen lassen, bis die Sauce etwas andickt. Vollständig abkühlen lassen.
- Die Creme anrühren: Griechischen Joghurt, Vanille-Protein, Honig und Frischkäse (falls verwendet) glatt und cremig verrühren.
- Milch mit Vanillesirup in einer breiten Schüssel mischen — das ist das Vanillebad für das Reispapier.
- Die Basis vorbereiten: Einen Teller oder eine kleine Platte mit Backpapier auslegen.
- Schichten: Die Reispapierblätter einzeln jeweils 2–3 Sekunden in die Vanillemilch tauchen, auf das Backpapier legen, einen Teil der Creme darauf verteilen und etwas Himbeersauce darübergeben. So 4 Schichten aufbauen und mit Creme sowie einem Klecks Sauce abschließen.
- Glasur: Weiße Schokolade mit etwas Kokosöl schmelzen, bis eine fließende Masse entsteht. Das Dessert vorsichtig damit überziehen und mit gefriergetrockneten Himbeeren bestreuen.
- Die Glasur bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank 10–15 Minuten fest werden lassen. Sofort servieren oder gekühlt aufbewahren.
Nährwerte (pro Portion)
| Kalorien | ≈136 kcal |
|---|---|
| Eiweiß | ≈11 g |
| Fett | ≈3 g |
| Kohlenhydrate | ≈20 g |
| Ballaststoffe | ≈3 g |
| Zucker | ≈8 g |
| Natrium | ≈120 mg |
Die Angaben sind Richtwerte und enthalten die Schokoladenglasur sowie die Dekoration nicht. Die Glasur aus weißer Schokolade kann pro Portion je nach Menge etwa 70–120 kcal hinzufügen.
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Tipps und Variationen
- Die Süße lässt sich gut anpassen: Für einen leichteren Geschmack 1 TL Honig verwenden oder durch Erythrit bzw. Stevia ersetzen.
- Konsistenz der Creme: Ist sie zu dick, 1–2 TL Joghurt unterrühren; ist sie zu flüssig, eine Prise trockenes Proteinpulver ergänzen.
- Füllung: Einen Teil der Himbeeren ganz lassen, damit mehr Textur entsteht, oder durch Heidelbeeren bzw. Erdbeeren ersetzen.
- Glasur: Kokosöl macht die Schokolade flüssiger und sorgt dafür, dass sie später sauber bricht — 1–2 TL auf 100 g Schokolade genügen.
- Laktosefrei: laktosefreien Joghurt und pflanzliches Protein verwenden.
Aufbewahrung
- Das Dessert in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahren.
- Für klarere Schichten das Dessert vor dem Servieren 1–2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
- Einfrieren wird nicht empfohlen: Glasur und Creme können ihre Textur verändern.
Häufige Fragen
Kann man Reispapier durch Biskuit oder Waffeln ersetzen?
Ja, aber dann ist das Dessert nicht mehr ohne Backen. Reispapier sorgt für eine leichte Textur und lässt sich schnell schichten, Biskuit macht das Dessert deutlich sättigender.
Welches Proteinpulver eignet sich am besten?
Am besten passt ein neutrales Vanille-Whey-Protein. Pflanzliches Protein ist ebenfalls möglich, wird aber meist etwas dicker — dann einfach etwas Joghurt zugeben, bis die Konsistenz stimmt.
Wodurch lässt sich der Vanillesirup in der Milch ersetzen?
Verwenden Sie eine Prise Vanillin oder etwas Vanilleextrakt und dazu ein wenig mehr Honig. Wer möchte, kann den Sirup auch ganz weglassen — dann wird der Geschmack etwas neutraler.