Dieser Salat lebt vom Kontrast: samtige, noch leicht warme Kartoffeln, knackige Radieschen und Gurken sowie ein cremiges Senfdressing mit feiner Säure. Frische Kräuter bringen Leichtigkeit ins Spiel. Das Ergebnis ist ein unkomplizierter, eleganter Salat, der sich ebenso gut als leichtes Mittagessen wie als Beilage zu Fisch, Fleisch oder vom Grill servieren lässt.
Zutaten
- Kartoffeln — 600 g
- Radieschen — 150 g
- Gurken, frisch — 150 g
- Frühlingszwiebeln — 30 g
- Dill — 15 g
- Sauerrahm 20 % — 80 g
- Griechischer Joghurt — 100 g
- Dijon-Senf — 1 TL
- Zitronensaft — 1 EL
- Olivenöl — 1,5 EL
- Salz — 1 TL
- Schwarzer Pfeffer, gemahlen — 0,5 TL
- Hühnereier (nach Belieben) — 2 Stk.
Schritt-für-Schritt-Rezept
- Die Kartoffeln waschen, mit kaltem Wasser bedecken und in der Schale in etwa 20–25 Minuten weich kochen.
- Das Wasser abgießen, die Kartoffeln kurz abkühlen lassen und noch lauwarm schälen.
- Falls Sie Eier verwenden, diese hart kochen (9–10 Minuten ab dem Kochen), abschrecken und schälen.
- Die Kartoffeln in grobe Würfel schneiden. Radieschen und Gurken in feine Halbmonde schneiden, Frühlingszwiebeln und Dill fein hacken.
- Das Dressing verrühren: Sauerrahm, Joghurt, Dijon-Senf, Zitronensaft und Olivenöl miteinander verbinden. Salz und Pfeffer zugeben und glatt rühren.
- Kartoffeln, Radieschen, Gurken und Kräuter in eine große Schüssel geben. Das Dressing darübergeben und alles vorsichtig vermengen, damit die Kartoffelstücke ihre Form behalten.
- Abschmecken und bei Bedarf mit Salz oder etwas mehr Zitronensaft nachjustieren. Den Salat 10–15 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen — so verbinden sich die Aromen besonders schön.
- Nach Wunsch mit Eierscheiben und etwas frischem Dill anrichten.
Nährwerte pro Portion
| Kalorien | 250 kcal |
| Eiweiß | 6 g |
| Fett | 10 g |
| Kohlenhydrate | 32 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
| Zucker | 4 g |
| Natrium | 580 mg |
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Tipps und Variationen
- Für mehr Tiefe im Geschmack eine Prise geräuchertes Paprikapulver oder etwas körnigen Senf hinzufügen.
- Wer es leichter mag, ersetzt den Sauerrahm komplett durch Joghurt. Für eine klassischere, sämigere Note kann auch Mayonnaise verwendet werden.
- Anstelle von Gurken passen auch Gewürzgurken sehr gut — sie bringen eine angenehm pikante Säure.
- Kartoffeln besser leicht untergaren als zu weich kochen, damit die Würfel beim Mischen schön standfest bleiben.
- Vegane Variante: pflanzlichen Joghurt verwenden, etwas Aquafaba und Olivenöl ergänzen, die Eier weglassen.
Servieren und Aufbewahren
- Den Salat gut gekühlt als eigenständiges Gericht oder als Beilage zu Ofenhähnchen, Fisch oder Gegrilltem servieren.
- In einem dicht verschlossenen Behälter bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren kurz durchmischen und bei Bedarf mit etwas Salz und ein paar Tropfen Zitronensaft abschmecken.
- Nicht einfrieren: Die Konsistenz von Kartoffeln und Dressing leidet deutlich.
FAQ
Kann man die Kartoffeln für den Salat im Voraus kochen?
Ja, kochen Sie die Kartoffeln am Vortag, lassen Sie sie abkühlen, schälen Sie sie und bewahren Sie sie im Kühlschrank auf. Vor dem Schneiden kurz temperieren lassen, damit sie das Dressing besser aufnehmen.
Womit lässt sich Dijon-Senf im Dressing ersetzen?
Körner- oder mittelscharfer Senf eignet sich gut, sollte aber sparsam verwendet werden, da der Geschmack kräftiger ausfällt. Mit Zitronensaft oder einer kleinen Prise Zucker ausbalancieren.
Wie wird der Salat leichter?
Ersetzen Sie den Sauerrahm durch fettarmen griechischen Joghurt, reduzieren Sie das Öl auf 1 EL und erhöhen Sie den Anteil von Gurken und Radieschen. So bleibt der Salat frisch und aromatisch, wird aber deutlich leichter.