Dieser aromatische Dal aus roten Linsen wird durch Kokosmilch wunderbar satt und cremig, mit feiner Currynote und der frischen Leichtigkeit von Spinat. Die Eier garen direkt in der dicken Sauce, ganz wie bei einer orientalischen Shakshuka, und machen das Gericht besonders herzhaft und unkompliziert: ein Topf, und das Abendessen steht auf dem Tisch.
Zutaten
- Olivenöl — 2 EL
- Zwiebel — 1 Stück, fein gehackt
- Knoblauch — 3 Zehen, grob gehackt
- Rote Linsen — 350 g
- Tomatenmark — 2 EL
- Curry-Pulver — 2 EL
- Gemüsebrühe oder Wasser — 1,25 l
- Kokosmilch — 200 ml
- Junger Spinat — 150 g
- Eier — 4 Stück
- Koriander — eine große Handvoll Blätter
- Salz — nach Geschmack
- Schwarzer Pfeffer — nach Geschmack
Schritt-für-Schritt-Rezept
- Das Olivenöl in einer breiten Pfanne oder einem weiten Topf bei mittlerer Hitze erhitzen.
- Zwiebel, Knoblauch und eine Prise Salz zugeben. Unter häufigem Rühren 2–3 Minuten anschwitzen, bis alles weich ist. Curry-Pulver, Tomatenmark und Linsen einrühren und etwa 1 Minute mitrösten, damit sich die Gewürze entfalten.
- Brühe oder Wasser zugießen, sanft aufkochen und 20–25 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren, bis die Linsen weich sind. Bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben, damit die Konsistenz cremig bleibt.
- 2/3 der Kokosmilch und den Spinat unterrühren. 1–2 Minuten garen, bis der Spinat zusammenfällt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- In den dicken Dal 4 kleine Mulden drücken. Die Eier einzeln in eine kleine Schüssel aufschlagen und vorsichtig in die Mulden gleiten lassen. Abdecken, die Hitze reduzieren und 6–7 Minuten garen, bis das Eigelb die gewünschte Konsistenz hat.
- Mit der restlichen Kokosmilch beträufeln, mit Korianderblättern bestreuen und sofort servieren. Köstlich mit Basmatireis oder warmem Fladenbrot.
Nährwerte pro Portion
| Kalorien | ≈ 540 kcal |
| Eiweiß | ≈ 30 g |
| Fett | ≈ 24 g |
| Kohlenhydrate | ≈ 57 g |
| Ballaststoffe | ≈ 15 g |
| Natrium | ≈ 650 mg |
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Tipps und Varianten
- Rote Linsen so lange spülen, bis das Wasser klar bleibt — so schmeckt der Dal sauberer und wird gleichmäßiger cremig.
- Konsistenz nach Wunsch: Für einen dickeren Dal ohne Deckel etwas länger einkochen; für eine suppigere Variante weitere 50–100 ml heißes Wasser oder Brühe zugeben.
- Die Schärfe lässt sich mit Chili steuern: eine Prise Chiliflocken oder Cayenne zusammen mit dem Curry zugeben.
- Gewürz-Alternative: Statt Curry passt auch Garam Masala mit Kurkuma und einer Prise Kreuzkümmel.
- Gargrad der Eier: 5 Minuten für flüssiges Eigelb, 7–8 Minuten für mittleren Gargrad, 9 Minuten für fast festes Eigelb.
- Ohne Eier: Für eine vegane Version Tofuwürfel oder Kichererbsen zugeben und die Kokosmilch auf 250 ml erhöhen.
- Aufbewahrung: Ohne Eier hält sich der Dal bis zu 3 Tage im Kühlschrank; mit Eiern am besten sofort essen oder höchstens 1 Tag aufbewahren. Sanft erhitzen und etwas Wasser zugießen.
Häufige Fragen
Kann ich die Kokosmilch ersetzen?
Ja. Cashew-Creme oder Mandel-Kochcreme eignen sich gut. Wenn Milchprodukte kein Problem sind, können Sie auch 10–15 % Sahne verwenden und für das Aroma etwas fein geraspelte Kokosnuss hinzufügen.
Gehen auch grüne oder braune Linsen?
Ja, aber die Kochzeit verlängert sich auf 35–45 Minuten, und Sie brauchen mehr Flüssigkeit. Die Textur wird weniger cremig als bei roten Linsen.
Wie gebe ich die Eier vorsichtig hinein, damit sie nicht verlaufen?
Mulden in den dicken Dal drücken, die Eier einzeln in eine kleine Schüssel aufschlagen und dann sanft hineingleiten lassen. Die Hitze sehr niedrig halten und zugedeckt garen.