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Saftige italienische Fleischbällchen in Tomatensauce

    Klassische italienische Fleischbällchen in einer kräftigen Tomatensauce mit Basilikum und Knoblauch. Eingeweichtes Brot sorgt für eine zarte, saftige Textur, während Kurkuma und eine Prise Chili eine warme, feine Würze beitragen. Ein vielseitiges Gericht für jeden Tag: zu Pasta, Polenta, Reis oder einfach mit knusprigem Brot servieren.

    Zutaten

    Für die Fleischbällchen

    • Gemischtes Hackfleisch aus Rind und Schwein — 600 g
    • 1 kleine Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 2 EL Petersilie, gehackt
    • 0,5 TL gemahlene Chili
    • 0,5 TL Kurkuma
    • 1 TL Salz
    • 1 Ei
    • 80 g Weißbrot ohne Rinde
    • 70 ml Wasser zum Einweichen des Brots
    • 2 EL Olivenöl zum Braten

    Für die Sauce

    • 1 mittelgroße Zwiebel
    • 2 Knoblauchzehen
    • 700 ml Tomatensaft
    • 0,25 TL gemahlene Chili
    • 0,5 TL Salz oder nach Geschmack
    • 6 frische Basilikumblätter
    • 1 EL Olivenöl

    Schritt-für-Schritt-Rezept

    1. Brot in Stücke zupfen, mit Wasser übergießen und 5–10 Minuten quellen lassen. Danach gut ausdrücken, bis es nur noch leicht feucht ist.
    2. In einer Schüssel Hackfleisch, fein gehackte Zwiebel und Knoblauch, Petersilie, Chili, Kurkuma, Salz, Ei und das ausgedrückte Brot vermengen. 2–3 Minuten gründlich kneten, bis die Masse leicht bindet. Dann 10 Minuten kalt stellen.
    3. Mit angefeuchteten Händen Fleischbällchen mit einem Durchmesser von 3–4 cm formen.
    4. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Fleischbällchen portionsweise rundum goldbraun anbraten, 5–6 Minuten. Auf einen Teller legen.
    5. In derselben Pfanne 1 EL Öl erhitzen, die fein gehackte Zwiebel zugeben und 5 Minuten weich dünsten. Den gehackten Knoblauch einrühren und 30 Sekunden mitwärmen.
    6. Tomatensaft angießen, Chili und Salz zugeben und aufkochen. Die Fleischbällchen zurück in die Sauce geben, Hitze reduzieren, abdecken und 20–25 Minuten sanft schmoren lassen, bis das Fleisch gar ist. Zum Schluss den Basilikum unterheben und das Gericht 5 Minuten ziehen lassen.
    7. Heiß mit der gewünschten Beilage servieren und großzügig mit Sauce überziehen.

    Servieren und Aufbewahren

    • Besonders gut passen Spaghetti oder Bucatini, aber auch Polenta oder Reis.
    • Im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage aufbewahren. Vor dem Servieren bei niedriger Hitze erwärmen.
    • Zum Einfrieren abkühlen lassen, portionsweise mit Sauce in Behälter füllen und bis zu 2 Monate einfrieren. Im Kühlschrank auftauen und auf dem Herd erwärmen.

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    Tipps und Variationen

    • Ohne Wasser in der Hackmasse können die Fleischbällchen etwas trocken werden. Ist die Masse sehr fest, beim Kneten 1–2 EL Wasser zugeben.
    • Tomatensaft lässt sich durch passierte Tomaten oder Passata ersetzen; bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
    • Wer es schärfer mag, erhöht die Chili in der Sauce auf 0,5 TL oder gibt eine Prise Chiliflocken dazu.
    • Kurkuma sorgt hier für einen warmen Farbton und feines Aroma — nach Belieben kann man es auch weglassen.
    • Für eine leichtere Variante Putenhack verwenden und die Fleischbällchen bei 200 °C 12–15 Minuten im Ofen backen, danach in der Sauce garziehen lassen.

    Nährwerte

    Wert Pro Portion
    Kalorien 520 kcal
    Eiweiß 30 g
    Fett 30 g
    Kohlenhydrate 24 g
    Ballaststoffe 3 g
    Zucker 8 g
    Natrium 1,6 g

    FAQ

    Womit kann ich den Tomatensaft in der Sauce ersetzen?

    Passierte Tomaten oder Passata eignen sich sehr gut. Wenn Sie Tomaten im eigenen Saft verwenden, pürieren Sie sie und geben Sie bei Bedarf etwas Wasser hinzu, bis die Sauce die gewünschte Konsistenz hat.

    Ist Kurkuma in den Fleischbällchen zwingend nötig?

    Nein, es bringt nur eine warme Farbe und eine leichte Würze. Wenn Sie es nicht vorrätig haben oder den Geschmack nicht mögen, können Sie es einfach weglassen — das Gericht bleibt aromatisch und authentisch.

    Wie mache ich das Gericht glutenfrei?

    Ersetzen Sie das Brot durch glutenfreies Paniermehl oder glutenfreie Haferflocken und prüfen Sie auch die Zutaten des Tomatensafts. Die übrige Zubereitung bleibt unverändert.