Dieser gebratene Ei-Reis ist eine schnelle und unglaublich appetitliche Art, übrig gebliebenen Reis in ein vollständiges Abendessen zu verwandeln. Lockere Körner, zarte Eistücke, knackiges Gemüse und die tiefe Würze der Sojasauce verbinden sich in nur 15 Minuten in einer einzigen Pfanne.
Zutaten
- Gekochter, abgekühlter Reis — 500 g
- Hühnereier — 3 Stk.
- Möhre, fein gewürfelt — 80 g
- TK-Erbsen — 100 g
- Frühlingszwiebeln — 30 g
- Knoblauch — 2 Zehen
- Sojasauce — 3 EL
- Pflanzenöl — 2 EL
- Sesamöl — 1 TL
- Salz — 1/4 TL
- Gemahlener schwarzer Pfeffer — 1/4 TL
- Weißer Pfeffer — 1/8 TL (optional)
- Sesam — 1 TL (zum Servieren)
- Limette — 1/2 Stk. (zum Servieren)
Schritt-für-Schritt-Rezept
- Vorbereitung: Den abgekühlten Reis mit den Händen oder einer Gabel auflockern, damit keine Klümpchen bleiben. Die Möhre fein würfeln, die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und den Knoblauch fein hacken.
- Die Eier mit einer Prise Salz verquirlen, bis alles gleichmäßig vermischt ist.
- Einen Wok oder eine breite Pfanne auf hoher Hitze erhitzen. 1 EL Öl zugeben, die Eier hineingeben und unter schnellem Rühren in 30–60 Sekunden zu einem weichen Scramble stocken lassen. Auf einen Teller geben.
- Das restliche Öl hinzufügen, den Knoblauch 10–15 Sekunden anbraten, bis er duftet, dann die Möhre zugeben und 1–2 Minuten leicht weich braten. Die Erbsen hinzufügen und noch 1 Minute garen.
- Den Reis hineingeben, glatt streichen und 30–45 Sekunden ungestört anbraten, damit der Boden leicht Farbe annimmt. Dann alles wenden und wiederholen — so wird der Reis schön locker und entwickelt ein feines Röstaroma.
- Die Eier wieder zugeben, Sojasauce, Sesamöl, schwarzen und weißen Pfeffer hinzufügen. Alles gründlich vermengen, abschmecken und bei Bedarf nachsalzen.
- Die Frühlingszwiebeln unterheben, 15 Sekunden erwärmen. Mit Sesam bestreuen und nach Belieben mit einem Spritzer Limette servieren.
Nährwerte pro Portion
| Kalorien | 290 kcal |
| Eiweiß | 11 g |
| Fett | 10 g |
| Kohlenhydrate | 41 g |
| Ballaststoffe | 3 g |
| Zucker | 3 g |
| Natrium | 720 mg |
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Tipps und Variationen
- Am besten gelingt der Reis mit Reis vom Vortag. Frisch gekochter Reis ist feuchter: Wenn Sie ihn direkt verwenden, breiten Sie ihn dünn aus und lassen Sie ihn 30 Minuten abkühlen.
- Hohe Hitze ist entscheidend. Schnell und in kleinen Portionen braten, damit der Reis nicht eher schmort als röstet.
- Die Sauce nach Geschmack anpassen: Ein Teil der Sojasauce lässt sich durch Austernsauce ersetzen, was eine feine Süße bringt, oder durch Tamari für eine glutenfreie Variante.
- Ergänzungen: Probieren Sie Mais, Paprika, Pilze, Garnelen oder Hähnchen — diese Zutaten nach dem Schritt mit den Möhren hinzufügen.
- Für mehr Aroma: Eine Prise Zucker rundet die Sojasauce ab, und 1 TL Reisessig sorgt für Frische.
Aufbewahren und Aufwärmen
Den Reis rasch abkühlen lassen und in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage aufbewahren. Zum Aufwärmen 2–3 Minuten in einer trockenen, gut erhitzten Pfanne schwenken; bei Bedarf 1–2 TL Wasser oder einen kleinen Tropfen Öl hinzufügen.
Häufige Fragen
Kann ich das Gericht auch ohne Wok zubereiten? Ja, verwenden Sie eine breite, schwere Pfanne mit dickem Boden und arbeiten Sie bei hoher Hitze in kleinen Portionen.
Muss der Reis wirklich kalt sein? Idealerweise ja. Kalter Reis ist trockener und brät besser. Ist der Reis noch warm, kühlen Sie ihn schnell ab, indem Sie ihn dünn auf einem Blech verteilen.
Womit kann ich die Sojasauce ersetzen? Mit Tamari (glutenfrei), Kokos-Aminos oder einer Mischung aus 1/4 TL Salz und 1–2 TL Wasser, plus einer Prise Zucker zum Ausgleich.
Geht das auch ohne Erbsen und Möhren? Natürlich. Ersetzen Sie sie durch andere schnell garende Gemüse wie Mais, grüne Bohnen, Paprika oder eine Mischung aus TK-Gemüse.