Der Linzer Kuchen ist ein klassischer Nusskuchen mit würzigem Butterteig und einer großzügigen Schicht dichter Waldbeerenkonfitüre. Zimt- und Nelkenaromen, das knusprige Gitter obenauf und die intensive Fruchtfüllung machen ihn besonders passend für die kühle Jahreszeit. Mit den einfachen Schritten und dem nötigen Kühlen bleibt der Kuchen schön formstabil und wird mürbe, aber nicht trocken.
Zutaten
- 250 g Butter, weich
- 200 g Weizenmehl
- 250 g Haselnüsse, gemahlen
- 1 Ei (Größe M)
- 10 g Kakaopulver
- 50 g Stärke (Speisestärke oder Kartoffelstärke)
- 1 TL Zimt, gemahlen
- 1 TL Nelken, gemahlen
- 1 Glas Waldbeerenkonfitüre, ohne Stücke, leicht erwärmt
Schritt-für-Schritt-Rezept
- Den Teig herstellen. Weiche Butter und Ei in einer Schüssel verrühren. Mehl, gemahlene Haselnüsse, Stärke, Kakao, Zimt und Nelken zugeben. Alles zügig zu einem weichen, glatten Teig verkneten, zu einer flachen Scheibe formen, fest einwickeln und mindestens 3 Stunden kalt stellen.
- Den Boden ausrollen. Auf einem Stück Backpapier den größeren Teil des Teigs ausrollen und einen Kreis in Größe der Form ausschneiden (eine Springform von etwa 22 bis 24 cm ist ideal). Mit dem Backpapier in die Form legen, vorsichtig andrücken und einen Rand von etwa 1 cm Höhe formen.
- Die Füllung einfüllen. Die leicht erwärmte Konfitüre auf dem Boden verteilen, glatt streichen und die Form kühl stellen.
- Das Gitter vorbereiten. Den restlichen Teig auf Backpapier ausrollen und in gleichmäßige Streifen schneiden. Die Streifen samt Backpapier mindestens 15 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Den Kuchen zusammensetzen. Aus den gekühlten Streifen das gewünschte Gitter legen und den Rand sauber ausarbeiten. Den Kuchen weitere 30 Minuten kalt stellen, damit er beim Backen die Form behält.
- Backen. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. 35 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist. In der Form vollständig auskühlen lassen und dann vorsichtig lösen.
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Tipps und Variationen
- Die Nüsse lassen sich austauschen: Mandeln oder eine Mischung aus Mandeln und Haselnüssen ergeben einen feineren Geschmack.
- Wählen Sie eine dicke Konfitüre: Himbeere, Johannisbeere, Brombeere oder Preiselbeere eignen sich gut. Ohne Stücke bleibt das Gitter schön gleichmäßig.
- Kühlen ist Pflicht: Drei Kälteschritte sorgen dafür, dass Rand und Gitter nicht verlaufen.
- Wenn der Teig bröselig ist, 5 bis 7 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen und zwischen zwei Blättern Backpapier ausrollen.
- Form: In einer Springform von 22 bis 24 cm wird der Kuchen optimal hoch; bei kleinerer Form den Rand etwas niedriger halten.
Servieren und Aufbewahren
- Bei Zimmertemperatur servieren; das Aroma entfaltet sich besonders gut am nächsten Tag.
- Gut verschlossen bei Zimmertemperatur 3 bis 4 Tage oder im Kühlschrank bis zu einer Woche aufbewahren. In Stücken bis zu 2 Monate einfrieren.
Nährwerte
| Pro 1 Portion (von 10) | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ≈ 510 kcal |
| Eiweiß | ≈ 7 g |
| Fett | ≈ 36 g |
| Kohlenhydrate | ≈ 40 g |
| Ballaststoffe | ≈ 4 g |
| Natrium | ≈ 80 mg |
FAQ
Kann man Haselnüsse durch Mandeln ersetzen?
Ja, Mandelmehl oder gemahlene Mandeln passen gut. Der Geschmack wird etwas milder und bekommt eine leichte Marzipan-Note.
Welche Konfitüre ist am besten?
Eine dicke Konfitüre mit feiner Säure: Himbeere, Schwarze Johannisbeere, Brombeere oder Preiselbeere. Wichtig ist, dass keine großen Stücke enthalten sind, damit das Gitter eben bleibt.
Warum muss der Teig so lange kühlen?
Das Kühlen stabilisiert Butter und Gluten, der Teig bleibt formbar, läuft im Ofen nicht auseinander und hält Rand und Gitter in Form.