Dieser Kuchen ist für alle gemacht, die gemütliches, hausgemachtes Gebäck mit klarer Aromatik lieben. Ein saftiger Teig mit Äpfeln, eine feine Textur dank Kokosraspeln und eine glänzende Karamellhaube machen ihn zu einem echten Dessert mit Festtagscharakter — und dennoch lässt er sich ganz entspannt in der heimischen Küche backen. Perfekt zu Tee, Kaffee oder als stilvoller Abschluss eines Familienessens.
Zutaten
Für den Teig
- Säuerlich-süße Äpfel — 450 g
- Weizenmehl — 240 g
- Zucker — 160 g
- Kokosraspeln — 70 g
- Eier — 3 Stk.
- Geschmolzene Butter — 120 g
- Milch — 120 ml
- Backpulver — 10 g
- Salz — 0,25 TL
- Vanilleextrakt — 1 TL
- Gemahlener Zimt — 1 TL
Für die Karamellglasur
- Zucker — 150 g
- Wasser — 40 ml
- Sahne 33 % — 120 ml
- Butter — 30 g
- Salz — 1 Prise
- Kokosraspeln zum Bestreuen — 20 g
Schritt-für-Schritt-Rezept
- Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Eine Form mit 22 cm Durchmesser einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
- Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel schneiden. Beiseitestellen.
- In einer Schüssel Mehl, Backpulver, Salz, Kokosraspeln und Zimt vermischen.
- In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Zucker hell und cremig aufschlagen. Die geschmolzene, leicht abgekühlte Butter hinzufügen, Vanille und Milch einrühren und alles glatt verrühren.
- Die trockenen Zutaten in 2–3 Portionen zur feuchten Mischung geben und vorsichtig zu einem homogenen Teig verrühren. Die Apfelwürfel unterheben.
- Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. 40–50 Minuten backen, bis ein Holzstäbchen sauber herauskommt. 10–15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann herauslösen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
- Für das Karamell Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze ohne Rühren goldbernfarben einkochen lassen. Vom Herd nehmen, die warme Sahne in einem dünnen Strahl unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen einarbeiten. Butter und eine Prise Salz zugeben und glatt rühren. Das Karamell etwas abkühlen und leicht eindicken lassen.
- Das lauwarme Karamell auf den ausgekühlten Kuchen geben und mit Kokosraspeln bestreuen. 20–30 Minuten anziehen lassen und servieren.
Nährwerte
| Portion | 1 Stück (1/10 des Kuchens) |
| Kalorien | 410 kcal |
| Eiweiß | 6 g |
| Fett | 20 g |
| Kohlenhydrate | 54 g |
FAQ
Kann man die hausgemachte Karamellglasur durch fertige ersetzen?
Ja, verwenden Sie eine hochwertige, dicke Salzkaramell- oder klassische Karamellsauce. Vor dem Auftragen leicht erwärmen, damit sie schön fließt.
Womit kann man die Kokosraspeln im Teig ersetzen?
Geeignet sind gemahlene Mandeln, etwas Kokosmehl in geringerer Menge oder fein zerkleinerte Haferflocken.
Welche Äpfel eignen sich am besten für den Kuchen?
Ideal sind feste, säuerlich-süße Sorten, die beim Backen ihre Form behalten: Elstar, Granny Smith, Boskoop oder Pink Lady.
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Tipps und Variationen
- Ersetzen Sie einen Teil des Zuckers im Teig durch braunen Zucker — das bringt karamellige Noten und eine etwas dunklere Krume.
- Für mehr Biss können Sie eine Handvoll grob gehackter Nüsse unter den Teig mischen.
- Wer es würziger mag, ergänzt den Zimt mit einer Prise Muskat oder Kardamom.
- Für ein noch intensiveres Karamellaroma etwas Vanille oder einen Schuss Rum in die fertige Karamellsauce geben.
Servieren und Aufbewahren
- Am besten leicht warm servieren, mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Löffel griechischem Joghurt.
- Abgedeckt bei Raumtemperatur bis zu 1 Tag oder im Kühlschrank bis zu 5 Tage aufbewahren. Vor dem Servieren 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.
- Zum Einfrieren in Stücke schneiden, gut verpacken und bis zu 2 Monate einfrieren. Das Karamell am besten nach dem Auftauen auftragen.