Ein Sushi-Klassiker mit Streetfood-Charakter: innen saftiger Lachs und eine cremige Füllung, außen eine knusprige Panko-Hülle. Das Beste: nicht frittiert, sondern im Ofen gebacken — so entsteht die gewünschte Knusperkruste ganz ohne schwere Fettschicht. Satt, spektakulär und perfekt zum Essen mit den Händen.
Zutaten
- Für den Reis: Sushi-Reis — 120 g; Reisessig — 25 g; Zucker — 10 g; Salz — 3 g
- Für den Teig und die Panade: Mehl — 2 EL; Wasser — 50 g; Panko-Paniermehl — 150 g
- Außerdem: Noriblätter — 2 Stk.; Pflanzenöl zum Besprühen
- Füllung: Lachs — 200 g; Frischkäse ‚Philadelphia‘ — 1 EL; Sriracha-Mayonnaise — 1 EL; Avocado; Gurke; Chuka-Algensalat; Frühlingszwiebeln; Sesam
Zubereitung
- Den Sushi-Reis nach Packungsanweisung garen. Reisessig, Zucker und Salz verrühren, bis sich alles gelöst hat, und den heißen Reis damit würzen. Auf handwarme Temperatur abkühlen lassen.
- Den Reis in 2 Portionen teilen. Auf jedes Noriblatt eine Portion Reis geben und an einer Längsseite einen schmalen Rand frei lassen. Zu einer länglichen Rolle formen, den Norirand leicht mit Wasser anfeuchten und fest verschließen.
- Mehl mit Wasser zu einem glatten Teig verrühren. Jede Rolle darin wenden, dann großzügig in Panko rollen und die Brösel leicht andrücken.
- Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, leicht mit Pflanzenöl besprühen und bei 200°C etwa 20 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist.
- Während die Hüllen backen, den Lachs fein würfeln. Mit Frischkäse und Sriracha-Mayonnaise zu einer cremigen, aber formstabilen Masse verrühren.
- Die Toppings vorbereiten: Avocado und Gurke in feine Scheiben schneiden, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
- Die heißen Rollen 3–5 Minuten leicht abkühlen lassen, dann vorsichtig längs einschneiden, ohne die untere Norischicht zu durchtrennen.
- Mit Avocado und Gurke füllen, die Lachsmischung darauf geben, mit Chuka-Salat, Frühlingszwiebeln und Sesam toppen. Sofort servieren, solange die Kruste knusprig ist.
Nährwerte pro Portion
| Kalorien | ≈ 870 kcal |
| Eiweiß | ≈ 26 g |
| Fett | ≈ 35 g |
| Kohlenhydrate | ≈ 116 g |
| Ballaststoffe | ≈ 7 g |
| Zucker | ≈ 8 g |
| Natrium | ≈ 0,6 g |
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Tipps und Variationen
- Aus dem Airfryer: bei 200°C 10–12 Minuten garen und nach der Hälfte einmal wenden.
- Schärfe nach Geschmack: die Menge der Sriracha-Mayonnaise anpassen oder fein geschnittene Chili für mehr Würze ergänzen.
- Der Fisch lässt sich variieren: mit Thunfisch, Garnelen oder Krabbenfleisch; vegetarisch mit Tofu und Teriyaki-Sauce.
- Damit das Nori nicht weich wird: erst kurz vor dem Servieren füllen und mit der Sauce sparsam umgehen.
- Glutenfrei: glutenfreies Mehl und glutenfreies Panko oder leicht zerdrückte Reisflocken verwenden.
FAQ
Kann man sie frittieren oder in der Pfanne zubereiten?
Ja. In Öl bei 170–175°C 2–3 Minuten goldbraun ausbacken und dabei wenden. Danach auf Gitter oder Küchenpapier abtropfen lassen. Im Ofen wird das Ergebnis jedoch leichter und enthält weniger Fett.
Wodurch kann man den Lachs in der Füllung ersetzen?
Thunfisch, Garnelen, leicht gesalzene Forelle oder eine vegetarische Variante mit Tofu und Teriyaki-Sauce eignen sich gut. Wichtig ist die Balance: cremige Komponente, würzige Sauce und frisches Gemüse.
Kann man die Rollen im Voraus vorbereiten?
Ja: Reis- und Nori-Rollen formen, panieren und in einem luftdichten Behälter bis zu 12 Stunden kühl lagern. Erst kurz vor dem Servieren backen und sofort füllen, damit die Kruste knusprig bleibt.