Diese Pasta lebt vom tiefen Aroma gerösteter Spitzpaprika und Kirschtomaten, der Sanftheit der Sahne und der markanten Würze von Parmesan. Das Gemüse wird leicht karamellisiert im Ofen geröstet und anschließend zu einer seidigen Sauce püriert, die jede Pastasorte perfekt umhüllt. So gelingt unkompliziert ein Ergebnis mit Restaurantcharakter.
Zutaten
- Rote Paprika — 250 g
- Kirschtomaten — 200 g
- Schalotten — 2 Stück
- Knoblauch — 3 Zehen
- Sahne, 15 % — 200 ml
- Olivenöl — 2 EL
- Getrocknete Pasta (Penne, Fusilli oder Spaghetti) — 250 g
- Parmesan, gerieben — 40 g
- Zitronensaft — 1 TL
- Nudelkochwasser — 80 ml
- Salz — 1/2 TL oder nach Geschmack
- Schwarzer Pfeffer — 1/4 TL oder nach Geschmack
Zubereitung Schritt für Schritt
- Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Die Paprika entkernen und in grobe Stücke schneiden. Die Kirschtomaten ganz lassen oder halbieren. Schalotten in Spalten schneiden, den Knoblauch leicht andrücken.
- Das Gemüse auf ein Blech geben, mit Olivenöl beträufeln, leicht salzen und vermengen. 20 Minuten backen, bis es weich ist und leichte Röstaromen entwickelt.
- Währenddessen die Pasta in Salzwasser al dente kochen. 80 ml Kochwasser aufbewahren, die Pasta abgießen.
- Das geröstete Gemüse mit der Sahne in einen Mixer geben und zu einer ganz glatten Sauce pürieren.
- Die Sauce in eine Pfanne geben und 1–2 Minuten bei mittlerer Hitze erwärmen. Pfeffer, Zitronensaft, Parmesan und etwas Nudelwasser zugeben. Alles zu einer cremigen, seidigen Sauce verrühren.
- Die Pasta in die Sauce geben und gründlich vermengen. Bei Bedarf noch etwas Kochwasser ergänzen, bis die Konsistenz perfekt cremig ist. Mit Salz abschmecken.
- Sofort servieren, nach Wunsch mit zusätzlichem Parmesan.
Servieren
Das Gericht ist für sich allein schon wunderbar, passt aber auch ausgezeichnet zu gebratenem Hähnchen, Fisch oder Meeresfrüchten. Dazu knuspriges Brot und frische Kräuter reichen.
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Tipps und Varianten
- Ohne Mixer: Das geröstete Gemüse durch ein feines Sieb streichen oder mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken — so wird die Sauce rustikaler.
- Die Sahne lässt sich durch eine Mischung aus Milch und etwas Frischkäse oder für eine laktosefreie Variante durch Kokossahne ersetzen.
- Für mehr Schärfe beim Erwärmen der Sauce eine Prise Chiliflocken hinzufügen.
- Pastasorte: Kurze, gerillte Formen wie Penne, Fusilli oder Rigatoni nehmen die Sauce besonders gut auf.
- Paprika auf dem Herd rösten: Ganze Paprika in einer trockenen Pfanne rundum anrösten, bis die Haut schwarz wird, abdecken und abkühlen lassen, dann häuten und wie im Rezept fortfahren.
Nährwert
| Angabe (pro Portion) | Wert |
|---|---|
| Kalorien | ≈ 590 kcal |
| Eiweiß | ≈ 16 g |
| Fett | ≈ 23 g |
| Kohlenhydrate | ≈ 70 g |
| Ballaststoffe | ≈ 5 g |
| Natrium | ≈ 700 mg |
FAQ
Kann ich Schalotten durch normale Zwiebeln ersetzen?
Ja, nehmen Sie eine halbe mittelgroße Zwiebel. Der Geschmack wird etwas kräftiger, deshalb am besten mit dem restlichen Gemüse rösten, damit das Aroma milder wird.
Was kann ich statt Parmesan verwenden?
Geeignet sind andere kräftige, gereifte Hartkäse wie Grana Padano, Pecorino oder ein guter reifer Schweizer oder niederländischer Käse. Am besten mit einer kleineren Menge beginnen und nach Geschmack anpassen.
Die Sauce ist zu dick geworden. Was tun?
Etwas heißes Nudelkochwasser, jeweils 1–2 EL, unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Stärke im Wasser macht die Sauce samtig.