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Zarter gestürzter Pfirsichkuchen mit Karamell

    Dieser gestürzte Pfirsichkuchen lebt von üppigen Früchten, schmelzendem Karamellsaft und einem luftigen Joghurtteig. Er ist einfach gemacht: Karamell kochen, Pfirsichspalten darauflegen, mit dem zarten Teig bedecken und backen. So entsteht ein Dessert mit ausgeprägtem Vanilleduft und sonnengelben Pfirsichen.

    Zutaten

    Für das Karamell

    • Zucker — 100 g
    • Butter — 40 g

    Für die Fruchtschicht

    • Reife Pfirsiche — 3 Stk.

    Für den Teig

    • Weiche Butter — 150 g
    • Zucker — 170 g
    • Vanillezucker — 10 g
    • Eier — 3 Stk.
    • Naturjoghurt — 200 g
    • Weizenmehl — 220 g
    • Backpulver — 12 g

    Schritt-für-Schritt-Rezept

    1. Eine Form mit 22 cm Durchmesser vorbereiten: den Boden mit Backpapier auslegen, den Rand dünn mit Butter einfetten. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    2. Das Karamell zubereiten: Den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze zu bernsteinfarbenem Karamell schmelzen, dabei nicht mit dem Spatel rühren, sondern den Topf nur sanft schwenken. Vom Herd nehmen und die Butter glatt einrühren.
    3. Das Karamell sofort in die Form gießen und gleichmäßig verstreichen. Die Pfirsiche in Spalten schneiden und dicht auf das Karamell legen.
    4. Für den Teig Mehl und Backpulver mischen und sieben. Die weiche Butter mit Zucker und Vanillezucker hell und luftig aufschlagen.
    5. Die Eier nacheinander zugeben und jeweils gründlich unterschlagen. Den Joghurt glatt einrühren.
    6. Die trockenen Zutaten in 2–3 Portionen mit einem Teigspatel unterheben, bis ein glatter, dicklicher Teig ohne Klümpchen entsteht — nicht zu lange rühren.
    7. Den Teig auf die Pfirsiche geben, glatt streichen und die Form leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, damit größere Luftblasen entweichen.
    8. 40–50 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und ein Holzstäbchen aus der Mitte trocken herauskommt.
    9. Den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, mit einem Messer am Rand entlangfahren, eine Platte auflegen und vorsichtig stürzen. Form und Backpapier entfernen.
    10. Warm oder bei Zimmertemperatur servieren. Nach Belieben mit einer Kugel Vanilleeis ergänzen.

    Servieren und Aufbewahren

    Am besten schmeckt der Kuchen am Backtag, wenn das Karamell noch weich und die Pfirsiche besonders saftig sind. Reste abgedeckt bei Zimmertemperatur bis zu 1 Tag oder im Kühlschrank bis zu 3 Tage aufbewahren. Vor dem Servieren kurz temperieren, damit das Karamell wieder zart wird.

    📹 Das Video-Rezept finden Sie in unserem Telegram-Kanal: @schnelle_rezepte

    Tipps und Varianten

    • Früchte: Pfirsiche lassen sich durch Nektarinen, Birnen, Äpfel oder Pflaumen ersetzen. Bei Äpfeln eine Prise Zimt in den Teig geben.
    • Kompottpfirsiche: ohne Sirup verwenden und die Spalten gut mit Küchenpapier trocknen.
    • Karamell ohne Klümpchen: die Butter außerhalb der Hitze einarbeiten und mit dem Spatel vollständig emulgieren. Sollte das Karamell zu dick werden, die Form kurz im Ofen erwärmen.
    • Süße: Wer es weniger süß mag, reduziert den Zucker im Teig auf 140 g.
    • Form: Bei einer Springform Boden und Rand unbedingt mit Backpapier auskleiden — das Karamell ist flüssig.

    Nährwerte pro Portion

    Kalorien≈ 379 kcal
    Eiweiß≈ 4,8 g
    Fett≈ 18,3 g
    Kohlenhydrate≈ 50,5 g
    Zucker≈ 32,6 g
    Ballaststoffe≈ 1,4 g
    Natrium≈ 160 mg

    FAQ

    Kann ich den Joghurt im Teig ersetzen?

    Ja, die gleiche Menge Kefir oder Sauerrahm eignet sich gut. Mit Kefir wird der Teig etwas lockerer, mit Sauerrahm etwas vollmundiger.

    Woran erkenne ich, dass das Karamell fertig ist und nicht bitter wird?

    Die Farbe sollte bernsteinfarben sein, der Duft nussig-karamellig und ohne scharfe Bitterkeit. Den Topf eine Sekunde vor dem gewünschten Farbton vom Herd nehmen, da das Karamell in der Resthitze nachgart.

    Wenn die Pfirsiche sehr saftig sind, wird der Kuchen dann matschig?

    Nein, das Karamell hält den Saft zurück und der Joghurtteig ist ausreichend standfest. Wichtig ist, den Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen zu lassen und erst dann zu stürzen, damit der Sirup den Boden gleichmäßig durchzieht.