Zarte Hähnchenstücke, eine samtige Parmesan-Sahnesauce und perfekt gegarte Pasta — diese Alfredo-Variante wird schön dick, aromatisch und wunderbar hausgemacht. Wenige Schritte, unkomplizierte Zutaten und ein Ergebnis, das man immer wieder kochen möchte.
Zutaten
- 250 g Hähnchenbrustfilet
- 250 g Pasta, z. B. Linguine oder Fettuccine
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 60 g Butter
- 2 TL Mehl
- 200 ml Kochwasser der Pasta (oder 2 Schöpflöffel)
- 250 ml Kochsahne
- Parmesan nach Geschmack
- Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
- Süßpaprika nach Geschmack
- Knoblauchpulver nach Geschmack
- Oregano nach Geschmack
Schritt-für-Schritt-Rezept
- Einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen. Abgießen und dabei etwa 200 ml Kochwasser auffangen.
- Das Hähnchenbrustfilet in kleine Streifen schneiden. Mit Salz, schwarzem Pfeffer, Süßpaprika und einer Prise Knoblauchpulver würzen.
- Die Hälfte der Butter in einer Pfanne schmelzen und das Hähnchen bei mittlerer Hitze 4–6 Minuten anbraten, bis es leicht gebräunt und gar ist. Auf einen Teller legen.
- In derselben Pfanne die restliche Butter hinzufügen, die fein gehackte Zwiebel hineingeben und 3–4 Minuten glasig dünsten. Den fein gehackten Knoblauch hinzufügen und weitere 30 Sekunden garen.
- Das Mehl einrühren, sodass eine helle Mehlschwitze entsteht. 1 Minute anschwitzen, ohne sie bräunen zu lassen.
- Nach und nach das Pasta-Kochwasser unter kräftigem Rühren mit dem Schneebesen einarbeiten, bis eine glatte, klümpchenfreie Sauce entsteht. Die Sahne und eine Prise Oregano zugeben, leicht köcheln lassen und 2–3 Minuten sanft einkochen.
- Das Hähnchen zurück in die Pfanne geben und Parmesan nach Geschmack unterrühren. Abschmecken und Salz sowie Pfeffer anpassen.
- Die Pasta in die Pfanne geben und gründlich mit der Sauce vermengen. Ist die Sauce zu dick, etwas mehr Kochwasser zugeben; ist sie zu dünn, noch 1 Minute einkochen lassen.
- Sofort servieren und mit zusätzlichem Parmesan sowie frisch gemahlenem Pfeffer vollenden.
Nährwerte pro Portion
| Kalorien | ≈ 555 kcal |
| Eiweiß | ≈ 24 g |
| Fett | ≈ 27 g |
| Kohlenhydrate | ≈ 46 g |
| Ballaststoffe | ≈ 2 g |
| Natrium | ≈ 750 mg |
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Tipps und Variationen
- Konsistenz der Sauce: Mit dem Kochwasser der Pasta die Dicke anpassen — die Stärke sorgt für eine seidige Textur.
- Sahne: 20–33 % Fett sind ideal. Je höher der Fettgehalt, desto vollmundiger und stabiler die Sauce.
- Ohne Klümpchen: Das Mehl 1 Minute anschwitzen und die Flüssigkeit immer portionsweise unter kräftigem Rühren zugeben.
- Extras: Champignons, Brokkoli, Spinat oder kurz angebratene Kirschtomaten passen hervorragend dazu.
- Käse: Parmesan lässt sich durch Grana Padano oder Pecorino ersetzen — je nach gewünschter Salzigkeit.
FAQ
Kann man die Sahne durch Milch ersetzen?
Ja, aber die Sauce wird weniger kräftig. Verwenden Sie Milch mit 3,5 % Fett und geben Sie 1–2 EL Butter dazu. Dann etwas länger einkochen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist.
Welche Pasta passt am besten zu Alfredo-Sauce?
Am besten eignen sich Bandnudeln: Fettuccine, Linguine oder Tagliatelle. Auch Spaghetti sind möglich — wichtig ist, sie al dente zu kochen.
Was tun, wenn die Sauce zu dick geworden ist?
Etwas heißes Pasta-Kochwasser zugießen und gründlich verrühren. Nach und nach wiederholen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.